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Berlin 11:13 - Tehran 12:43 - Los Angeles 02:13 Mittwoch, 08.09.2010
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Geschichte
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ARCHäOLOGIE: Von der Stadt zur Schrift
Das Wetter war freundlich, die Wälder boten reichlich jagdbares Wild, die Flüsse lieferten Fische, Muscheln und Krebse, regelmäßiger Regen ermöglichte den Anbau von Getreide. Kein Wunder, dass sich die Menschen mehrten, dicht beieinander liegende Dörfer errichteten und eines Tages beschlossen, eine richtige Stadt zu bauen. Das ist das übliche Szenario für die Entstehung der ersten urbanen Zentren. Doch dieses spielt nicht in Südmesopotamien, wo nach bisheriger Lesart die Sumerer den geistigen Höhenflug des Menschen einleiteten, sondern weiter östlich im heutigen Iran, ist gut 700 Jahre älter und wirft damit die Frage neu auf: Wo liegen die Wurzeln der ersten Hochkulturen? (sVy)» Lesen Sie weiter auf Tagesspiegel mehr...
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Veröffentlicht:
Mittwoch, 30.04.2008 , 12:59 Uhr
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KUNSTGESCHICHTE: Wie vor annähernd 700 Jahren ein mongolisch-iranischer Stoff nach Wien gelangte.
Die Konfrontation, die zwischen Christentum und Islam konstruiert wurde, hat es im Spätmittelalter nicht gegeben“, sagt Markus Ritter. Vielmehr gab es zwischen den Kulturräumen enge Kontakte – was Ritter an seinem eigenen Fachgebiet, der Iranisitik, illustriert. „Es gab Pläne einer Allianz zwischen dem Papst und dem mongolischen Iran“, erzählt er. Der Iran wollte sich damals aus der Umklammerung der Nachbarstaaten befreien – und wählte als Ausweg den Mittelmeer-Raum. Der Papst konnte dadurch beispielsweise erreichen, dass im Iran ein römischer Bischofssitz eingerichtet wurde. Handelsstädte wie Venedig oder Genua wiederum haben die Gunst der Stunde genutzt und Handelsniederlassungen im Iran eingerichtet. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Die Presse mehr...
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Veröffentlicht:
Mittwoch, 02.04.2008 , 10:41 Uhr
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ESSAY: Iranische Frauen in der Antike
(Von Sherry) Jede Analyse über das Leben und den Status der Frauen im antiken Iran stellt eine sehr komplexe Aufgabe dar, die viel Zeit und Geduld erfordert. Die Intention dieses verhältnismäßig zum Thema sehr kurz geratenen Essays ist die, essenzielle und auf archäologischen Befunden basierende Informationen bereitzustellen, die für ein deutlicheres Bild der Frau zu jener Zeit nötig ist. In diesem Essay wird hauptsächlich die Frau im achaemenidischen Iran behandelt. Das Material basiert vor allem auf Verwaltungs- und Finanz-Texte, die in Persepolis (509-438 v. Chr.) bei Ausgrabungen entdeckt worden sind. Auch Dokumente aus Susa in Babylon und anderen mesopotamischen Hauptstädten aus dieser Periode werden herangezogen. mehr...
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Samstag, 22.03.2008 , 13:27 Uhr
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SCHACH: Eine indische oder iranische Erfindung?
(Frei übersetzt aus dem Englischen von Sherry) Entgegen der Annahme der zwei Schach-Historiker Murray und Van Der Linde, ist das Schachspiel nicht im indischen Sub-Kontinent entstanden, sondern im Iran. Die Erläuterungen und Indizien dafür werden im folgenden Text aufgelistet. Schach in der iranischen und indischen Literatur Der erste, eindeutige Hinweis auf „Schach“ in Indien findet sich in den Sanskrit-Schriften im "Harschascharita" des Hof-Poeten Bana, die zwischen 625 und 640 n. Chr. geschrieben worden sind. Dem gegenübergestellt haben prä-islamische Dokumente Schach fest und lückenlos mit der letzten Periode der Sassanidischen Herrschaft Irans verbunden (6.-7. Jahrhundert). mehr...
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Veröffentlicht:
Dienstag, 18.03.2008 , 00:05 Uhr
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HEUTE IST ES WIEDER SOWEIT: Das iranische Neujahrsfest Nowruz
Das schönste und größte iranische Fest ist das Frühlings- und Neujahrsfest "Nowruz" ("der neue Tag"), dessen Wurzeln mindestens in die Zeit der Achämeniden zurückreichen. Dieses älteste und wichtigste, iranische Fest beginnt mit dem astronomischen Frühlingsanfang, der zugleich der Beginn des iranischen Kalenderjahres ist und nach gregorianischer (abendländischer) Zeitrechnung etwa auf den 20./21. März jedes Jahres fällt. Der eigentliche Höhepunkt des Festes ist der Zeitpunkt der Tag/Nacht-Gleiche ("Tahwil-e Sal"). Nowruz ist das am weitesten verbreitete, und farben­prächtigste der iranischen Feste, dass als Frühlingsfest auch in vielen Ländern der Region, wie Âzarbâican, Afghanistan, Tadschikistan, Pakistan, Irak, in den kurdischen Gebieten, in Üzbekistan, Kazakistan, Kirkizistan, Indien und in der Türkei, und sogar unter den iranisch-stämmigen Juden in Isreal, gefeiert wird. mehr...
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Veröffentlicht:
Dienstag, 20.03.2007 , 16:20 Uhr
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