|  | | Berlin 03:31 - Tehran 05:01 - Los Angeles 18:31 | Dienstag, 14.10.2008 | „Hello, where are you from?“ – „Austria.“ – „Aah! Very nice. Welcome to Iran!“ Wer heute durch das alte Persien reist, darf viele Konversationen dieser Art führen. Ausländer sind auch 29 Jahre nach der Islamischen Revolution noch immer eine Seltenheit im Land der Mullahs und wecken die unstillbare Neugier der jungen Iraner. Heiß begehrt sind auch Gruppenfotos mit den exotischen Wesen aus dem Westen – obwohl es vor allem den Mädchen sichtlich sehr viel Mut abverlangt, einen fremden Mann anzusprechen. » Lesen Sie weiter auf NÖN mehr... | Veröffentlicht: Montag, 06.10.2008 , 07:59 Uhr |     Warum ein hungriges iranisches Mädchen das Essen ablehnt und dabei trotzdem nicht verlogen ist. In allen Sprachen dieser Welt gibt es Wörter, die eigentlich nicht zu übersetzen sind. Das Stuttgarter Literaturhaus hat drei ursprünglich fremdsprachige Schriftsteller aus der Region eingeladen, ein solches Wort vorzustellen. Sudabeh Mohafez erzählt, warum der iranische Tâ’rof sie als Kind in eine unangenehme Situation gebracht hat. Gleich zu Beginn meines Lebens in Deutschland, ich war fünfzehn, geriet ich in eine unangenehme Situation, in die mich der Tâ’rof brachte, eine iranische Umgangsform, sozusagen ein Kanon von Höflichkeitsregeln, an den ich mich natürlich weiter hielt, der aber in der neuen Heimat ganz und gar missverstanden wurde. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Stuttgarter Zeitung mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 29.05.2008 , 15:09 Uhr |     Shiraz ist ein wahres Kulturjuwel: Hier trifft das Paradies mit der Dichtung zusammen. Schon der Name klingt nach Tausendundeiner Nacht, nach mystischer orientalischer Pracht. In dieser iranischen Zwei-Millionen-Stadt kann man dem historischen Kreuzungspunkt verschiedener Kulturen begegnen, sowie Ursprung und Entwicklung der frühen Zivilisation nacherleben. Im Lauf der Jahrhunderte gedieh hier eine einzigartige Baukunst, die in Persepolis mit der Monumentalarchitektur des persischen Großreichs zur Hochblüte kam. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Wiener Zeitung mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 26.04.2008 , 10:45 Uhr |    Wo liegt das Land Elam, und wer waren seine Bewohner? In der Bibel (Genesis Kapitel 10, Vers 22, und Kapitel 14) finden sich nur zwei wenig ergiebige Erwähnungen des Namens. Aber die Sumerer und Akkader pflegten engen Kontakt zu ihren östlichen Nachbarn. So berichten Tontafeln von Elam als dem "oberen Land", jenen ausgedehnten Berglandschaften, die sich im Osten bis zur Wüste Lut erstrecken und im Süden zur fruchtbaren Ebene Chusistan erweitern. Auf Grund gemeinsamer Kulturmerkmale, besonders der unverwechselbaren Keramik und vermutlich auch der Sprache, ist Elam in den Grenzen des heutigen Iran zu lokalisieren. mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 15.12.2007 , 10:35 Uhr |    "Die Wurzeln der Assyrer liegen in Mesopotamien, dem Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris", erklärt Nadir Kucun vom assyrischen Kulturverein. Heute teilen sich die Türkei, Iran und Irak dieses Gebiet. Allein im Irak leben heute noch etwa 1,4 Millionen Assyrer, in der ganzen Welt verteilt sind es rund 35 Millionen. Auch heute noch pflegen sie ihre Traditionen, sprechen ihre Sprache. Dadurch sind die meisten mehrsprachig, so wie Nadir Kucun: "Ich bin mit Assyrisch, Türkisch und Deutsch aufgewachsen." Auch in Idstein bilden die Assyrer eine beachtliche Gruppe. "In Idstein und Umgebung leben etwa zehn assyrische Familien", weiß Kucun. Diese wollen ihre Kultur nun auch nach außen tragen. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 28.11.2007 , 09:27 Uhr |    Mit etwas Dreistigkeit und einem Leih-Tschador kommt man überall hin. Doch manchmal wird Vergnügen zum Politikum: Dann schlägt die Religionspolizei zu. Doch, es gibt einen Moment, in dem man froh über das Kopftuch ist. Es sind 48 Grad zu Füßen von Tschora Sanbil, dem stummelartigen Überbleibsel einer 3250 Jahre alten mesopotamischen Stufenpyramide im Südwesten von Iran. Am Morgen, in den Ruinen von Schusch, kam die Hitze von oben. (sVy)» Lesen Sie weiter auf sueddeutsche.de mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 01.11.2007 , 13:11 Uhr |     An keinem anderen Reisetag haben wir uns so köstlich amuesiert wie am Freitag! Mittags waren wir in einem Lehmhotel in der Yazder Altstadt, einem ehemaligen vornehmen Herrenhaus. Neun aus unserer Gruppe beschlossen, dort zu essen - indisch. Der Blick aus dem Restaurant ging auf einem Innenhof mit einem Wasserbecken und Bäumen, die Luft war mild, das Essen hervorragend und die Stimmung auch ohne Alkohol glänzend. mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 27.10.2007 , 12:03 Uhr |    "DA WERDEN IRAN UND IRAK OFT VERWECHSELT": Ein Jahr im Iran erzeugte Respekt  Lünen/Kamen - Auf dem Weg von der Arbeit in den Urlaub schauten die Fietzes kurz mal zu Hause vorbei. "Eigentlich wollten wir gar nicht", sagt Lutz Fietze, "aber ein bisschen Kamen-Gefühl zu tanken ist eben doch ganz schön." Das findet auch Tatjana Fietze, ehemalige Lehrerin an der Realschule Altlünen. Ein Jahr haben sie jetzt im Iran verbracht und bringen Eindrücke wie aus einer anderen Welt mit. Einer Welt, in die sie nach den Ferien aber dennoch gern wieder zurück kommen werden. » Lesen Sie weiter auf waz.de (pi) mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 08.08.2007 , 22:49 Uhr |    POLITIK UND RELIGION SIND NICHT SO INTERESSANT: Jason Elliots Reisebuch über den Iran  Länder, die nicht unbedingt von Touristenschwärmen heimgesucht werden, sind dankbare Ziele für sich mutig dünkende Reiseschriftsteller. Der Brite Jason Elliot ist so einer und Jahrgang 1956. Er bereiste bereits Afghanistan und schrieb darüber. Persisch hat er auch mal gelernt. Zwischen 2002 und 2004 war er mehrfach im Iran. Bei der ersten Einreise in einen »Schurkenstaat« sieht er sich angenehm überrascht: »Die Maschine war pünktlich da, mein Gepäck im Nu eingeladen und unbeschädigt, und der Beamte an der Sperre hatte mich mit einem müden Grinsen durchgewinkt.« mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 21.03.2007 , 10:49 Uhr |     Würde Persepolis in einem anderen Land als dem Iran stehen, müsste man sich durch touristische Massen durch das antike Persiens quälen. Wenngleich Persepolis heute fast nur noch aus Ruinen besteht, ist die königliche Palastanlage immer noch imposant und lässt den einstigen Glanz erahnen. Inmitten der Trümmer, die nach der Eroberung von Persepolis durch Alexander den Großen übrig geblieben sind, lernen wir Nargesan Fazeli kennen, eine junge Frau aus Teheran. Sie analysiert Nachrichten für eine Regierungsstelle, um herauszufinden, warum der iranische Tourismus nicht auf die Beine kommt. Beileibe kein leichter Job. Denn an Negativschlagzeilen über den Iran mangelt es nicht. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 02.03.2007 , 15:19 Uhr |     «Woher kommen Sie?» - «Aus der Schweiz? Danke, dass Sie Iran besuchen!» Zigmal am Tag fallen in Isfahan diese Sätze. Die Iraner sind es satt, von den USA verteufelt zu werden, und die meisten haben die Nase auch von den Mullahs gestrichen voll. Besonders in Isfahan. Denn die Isfahani geniessen ihren Ruf, stets an der Spitze der Entwicklung in Iran zu stehen, auch wenn ihnen dies nicht immer gut bekommen ist. Sie gehörten zu den glühendsten Anhängern Khomeinys. Also schickten sie ihre Söhne begeistert in den achtjährigen Krieg, der ihnen vom Nachbarn Saddam Hussein aufgezwungen worden war. Doch dann wurde Isfahan nicht nur von irakischen Bomben getroffen, sondern hatte auch den höchsten Blutzoll aller Städte zu entrichten. 25 000 Shahid (Märtyrer) liegen auf dem Heldenfriedhof begraben. Deshalb ist in Isfahan der Kredit der Mullahs weit stärker aufgebraucht als anderswo in Iran. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 15.02.2007 , 09:55 Uhr |     Trotz neuer Offensiven des Kulturministers: Die Krise des iranischen Tourismus dauert an. Ihrem Lächeln kann kaum ein Tourist widerstehen, und so lässt sich fast jeder von ihr befragen und fotografieren. Wer mag schon der hübschen Studentin die Diplomarbeit vermasseln, zumal sie beteuert, es interessanter zu finden, Fremde abzulichten als einheimische Drogensüchtige und Arbeitslose, wie ihre Kommilitonen es tun? mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 18.01.2007 , 09:13 Uhr |     Hartmut Blankenstein war deutscher Botschafter im Oman. Die Rückreise nach Berlin führte ihn auf ein Terrain, das kritisch im Fokus westlicher Medien steht. Seine Frau machte sich Alltagsskizzen. Freunde und Familie konnten es nicht fassen: Was denn, quer durch den barbarischen Iran? Ein Land kriegsversessener Fundamentalisten, mit Wegelagerern, korrupten Beamten, feindseligen Menschen? Mit miserablen Unterkünften entlang schlechter Straßen? Nun, was die Straßen betrifft, haben wir einen neuen Diesel, der wird uns schon nicht im Stich lassen. Und doch sind selbst wir, die wir uns von Berufs wegen in der muslimischen Welt auskennen, nicht unbeeindruckt von westlichen Medien, die seit dem Sieg der islamischen Revolution vor 27 Jahren nichts Gutes am iranischen Staat lassen. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 24.11.2006 , 13:12 Uhr |     Die Welt ist klein: Für das Ehepaar Fietze, Weltenbummler in Sachen Pädagogik und für Jens Maul, per Fahrrad aufgebrochen in andere Kontinente, gilt das sowieso. Derzeit sind sie auch noch in der Fremde vereint - in Teheran. Der Aufbruch vom Kamener Gymnasium zur deutschen Schule in Teheran geriet selbst schon fast zum Abenteuer. Turbulent ging es am Ende noch zu, berichtete das Ehepaar in ersten Reaktionen an die Heimat. Inzwischen aber sind Lutz Fietze und Ehefrau Tatjana gut angekommen in ihrer neuen Wahlheimat. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 03.10.2006 , 20:53 Uhr |     Der Weizer Stephan Pieber träumte seit seinem 16. Lebensjahr davon, in den Iran zu reisen. Mit 18 machte er seinen Traum zum ersten Mal wahr. Herr Pieber, wie ist es zu Ihrem Interesse an einer Reise in den Iran gekommen? STEPHAN PIEBER: Mit 13 Jahren habe ich begonnen, mich sehr für Religionen und im Besonderen für den Islam zu interessieren. Mit 16 wollte ich dann zum ersten Mal in den Iran reisen, wegen der sehr geschichtsträchtigen persischen Kultur. Vor zwei Jahren fand ich dann eine E-Mail-Freundin aus dem Norden des Landes, was mein Interesse noch gesteigert hat. Als ich 18 Jahre war und genug gespart hatte, habe ich dann die erste zweiwöchige Reise gebucht. Sie sind allein losgefahren? mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 01.10.2006 , 12:14 Uhr | |  | Statistik 156 User online 0 Mitglieder 156 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 1256 Gäste Letzte 24 Stunden 1 Mitglied 43044 Gäste |