| |  | | Berlin 11:14 - Tehran 12:44 - Los Angeles 02:14 | Mittwoch, 08.09.2010 | Teheran in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren. Der Sturz des Schahs und der Einzug Ajatollah Chomeini prägen das Leben in der iranischen Hauptstadt. Veränderungen, die mit viel Optimismus begrüßt worden sind, entpuppen sich schnell als radikale Einschränkung. Vor allem Frauen begegnen in der bislang liberalen Stadt plötzlich überall Verboten und Bevormundungen. Roya Hakakian hat diese Zeit als junges Mädchen erlebt, hat gesehen, wie Träume und Hoffnungen zerstört wurden. In "Bitterer Frühling" lässt sie uns teilhaben. » Lesen Sie weiter auf kwick.de (pi) mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 02.05.2008 , 07:51 Uhr |    BERLIN - Mit dem ersten Satz wird dieses Buch zur Unmöglichkeit erklärt. Der Blick einer Westlerin auf den Iran? Eine sehr fragwürdige Angelegenheit. Das sieht ein iranischer Dichter so, und da hat auch die Autorin und Journalistin Christiane Hoffmann ihre Zweifel. Ihre Skepsis durchdringt die Seiten, die materiellen und die politischen. Und darum ist dies kein Besserwisser-Buch geworden, aber auch keines, das die Anziehung des Islam romantisch verklärt. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Märkische Allgemeine mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 10.04.2008 , 05:28 Uhr |    VOR 57 JAHREN GESTORBEN: Sadegh Hedayat (*17. 2. 1903 in Teheran, - Δ 9. 4. 1951 in Paris) iranischer Schriftsteller. Er war der wichtigste Romancier, Novellist, Literaturforscher und Übersetzer des Iran im 20. Jahrhundert und gilt als der Begründer der modernen iranischen Literatur. In einer Aristokratenfamilie geboren, besuchte er das französische Gymnasium. 1925 reiste er mit einer Gruppe von Studenten nach Belgien und später nach Frankreich. Hedayat lebte und studierte in Paris. Er übersetzte Werke von Guy de Maupassant, Anton Tschechow, Rainer Maria Rilke, Edgar Allan Poe, Arthur Schnitzler, Gaston Sarreau, Jean-Paul Sartre und Franz Kafka. Er schrieb zwei historischen Dramen, mehrere Kurzgeschichten, eine Theaterstück einen Reisebericht und verschiedene Übersetzungen von Mittelpersischen ins Moderne. (sVy)» Lesen Sie weiter auf humanistischer pressedienst mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 09.04.2008 , 05:50 Uhr |    Kaum 30 Jahre nach dem Sturm auf die Bastille setzt der Colberger Dichter und Reisende Joseph Heinrich Colbin von Cádiz zur spanischen Besitzung Peñón de Vélez in Nordafrika über. Gemeinsam mit deutschen Freunden bricht er von dort zu einer „philosophischen Expedition“ ins nahegelegene Rif-Gebirge und den Mittleren Atlas auf. Offiziell gilt er seit jenen Märztagen des Jahres 1818 verschollen. Gerüchte und kolportierte „Berbermärchen“ berichten jedoch von der Gründung einer sektenähnlichen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft der Verschollenen und ihrem Übertritt zum Islam. Das Ereignis trägt Fiktionalität und Historisches in sich. In den Fluchtpunkten deutscher Biographien zeigt sich die Berührung mit der arabischen Welt. Beides ist Thema des Wettbewerbs zur Vergabe des Joseph Heinrich Colbin-Literaturpreises. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 09.04.2008 , 00:21 Uhr |    „Komm her, komm her, aber komm mir nicht zu nahe ... Iran ist ein Land, das sich nicht einfach so betrachten lässt. Vor dem allzu direkten, zudringlichen Blick verbirgt es sich hinter Schleiern“, schreibt die Journalistin Christiane Hoffmann in ihrem Buch „Hinter den Schleiern Irans“. Fünf Jahre lang, von 1999 bis 2004, hat sie aus Teheran berichtet. Nun vermittelt sie ein facettenreiches Bild dieses Landes, das – obwohl häufig in den Schlagzeilen – fern und fremd ist. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 08.04.2008 , 06:30 Uhr |    Schon während des Fluges nach Teheran bemerkt Marcel, daß sein Versuch, die Schergen aus Nigeria abzuschütteln, vergeblich war. Boomtown Teheran 1973: Marcel arbeitet auf der Internationalen Handelsmesse, für die lokale Vertretung einer deutschen Firma. Anschließend absolviert er eine Schulung in München, wo er prompt mit dem MAD zusammenrasselt. War es wirklich nur ein Zufall? Nach der Rückkehr wird Marcel auf offener Straße von den Volksmojaheddin angeschossen, verschleppt und übel behandelt. Man hält ihn doch tatsächlich zunächst für einen amerikanischen Militärberater ... Die geheimnisvolle Leila verhilft ihm zur Flucht und kommt dabei um. Welche Rolle spielt John, der amerikanische Ex-Oberst, miit den guten Kontakten zur CIA? Der Geheimdienst scheint immer noch zu glauben Marcel sei mit seinem französischen Doppelgänger identisch, der in Nigeria bei dem Versuch, Präsident Gowon umzubringen, selbst ums Leben kam. Was ist mit der hübschen blonden französischen Agentin Madeleine? Fragen über Fragen ... Und dann diese abenteuerliche Fahrt nach Alamut, der Festung der legendären, einst gefürchteten Assassinen, mit der lebensgefährlichen Unterbrechung durch einen französischen Geheimdienst. Roese weist auf die Rivalitäten konkurrierender Geheimdienste hin, in deren Mühlen Marcel geriet, die dieser aber letztendlich durch eine herrliche Wortspielerei bloßstellt. mehr... |  Veröffentlicht: Donnerstag, 03.04.2008 , 00:17 Uhr |    Das Gassengewirr von Yazd", schreibt Martin Amanshauser, "noch schlimmer als Marrakesch. Es ist, wie man so schön sagt, malerisch. Aber die Abwendung von der Straße macht das Viertel auch öde." Wie den anderen Autoren und Fotografen dieses Buches geht es Amanshauser nicht ums Reiseschriftstellern, um "leckere" Speisen oder Hinweise aufs "Shopping". Aber auch nicht um alternative Tipps oder gar Tricks. Vielmehr war eine "Karawane" im Iran unterwegs: 53 Autoren und Fotografen aus Europa, Indien und den USA, die bereit waren, das Land kennen zu lernen. Manche waren erklärtermaßen unvorbereitet. Fotografen wie Paul Albert Leitner oder Walter Niedermayr brachten ihre ästhetischen Prinzipien mit und wandten sie auf ungewohntem Territorium an. Andere suchten assoziativ (Zarathustra! Nietzsche?) nach Anknüpfungspunkten, wenn sie vor Ort von iranischen Künstlern und Intellektuellen empfangen wurden (die selber Mitarbeiter an dem Buch wurden). mehr... |  Veröffentlicht: Samstag, 22.03.2008 , 10:51 Uhr |    Ende 2007 wird eine junge Ärztin gemeinsam mit ihrem Gefährten in einem Park angetroffen und sofort verhaftet, und zwar mit einer Begründung, die nur in einer islamistischen Theokratie wie dem Iran denkbar ist: Die beiden haben "keine religiös legitimierte Beziehung". Während der Mann umgehend wieder freigelassen wird, wird die Frau ins "Amt für moralische Sicherheit" verschleppt, dessen Name schon das Schlimmste befürchten lässt. Und richtig: Zwei Tage später ist sie tot. Angeblich hat sie sich in der Haft erhängt. Dem widerspricht allerdings, dass Nase und Ohren der Leiche blutverschmiert sind und ihre Beine eine bläuliche Färbung aufweisen. Amir Hassan Cheheltan zufolge, der in der "Süddeutschen Zeitung" vom 29.01.2008 über den Vorfall informierte, deuten die Verletzungen der Frau - laut einem ärztlichen Gutachten - darauf hin, dass sie zunächst vergewaltigt und dann durch Schläge auf den Kopf ermordet wurde. mehr... |  Veröffentlicht: Mittwoch, 19.03.2008 , 10:11 Uhr |    EIN ROMAN üBER DAS ZARATHUSTRINISCHE PERSIEN : "Sag Persien, ich werde wieder kommen" Der in Flensburg lebende persische Autor Babak Philip Saviz hat einen wortgewaltigen mit Poesie und Lyrik behafteten Roman über das alte zarathustrinische Persien geschrieben. "Sag Persien, ich werde wieder kommen" ist ein historischer Roman voller Eindringlichkeit und erzählt die Geschichte des Kriegers Kurosh (Cyrus), der das Persische Reich gegründet hat. 567 v. Ch. geboren, wurde Kurosh von seinem Großvater, dem verschwenderischen und selbstgefälligem Mederkönig Astyages, dem Tode geweiht, da der König aufgrund eines Albtraums sein Reich und seine Macht in Gefahr sah. Seine Priester und Sterndeuter, die ebenso ihre Macht behalten wollten, rieten dem König, den Jungen ermorden zu lassen. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 11.03.2008 , 02:06 Uhr |    Schon einmal hat der seit 20 Jahren im holländischen Exil lebende Iraner Kader Abdolah seine Erzählkunst an der Geschichte seines Heimatlandes versucht. «Die geheime Schrift», 2003 in deutscher Übersetzung erschienen, schlug den Bogen von der Machtergreifung Reza Schah Pahlevis im Jahr 1921 über die Periode der forcierten Modernisierung Irans bis zur islamischen Revolution und zur darauffolgenden gewaltsamen politischen Flurbereinigung durch die neuen Machthaber. In «Das Haus an der Moschee», Abdolahs neuem Roman, verlagert sich der Fokus auf das engere historische Umfeld der Revolution: Den ersten Markstein setzt zu Beginn die Mondlandung am 20. Juli 1969; gut zwanzig Jahre später, nach dem Tod Khomeinys, klingt der Roman aus. (sVy)» Lesen Sie weiter auf NZZ mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 21.02.2008 , 11:43 Uhr |    Es ist keineswegs abwegig, wenn Bahman Nirumand vom »unerklärten Weltkrieg« spricht. Er analysiert die Kriegsschauplätze und Krisenherde in Afghanistan, Pakistan, Iran, Saudi-Arabien, Irak, Palästina und Libanon. Überall vermengen sich innerstaatliche und regionale Konflikte mit Einwirkungen internationaler Akteure zu einer Reihe von Pulverfässern, »deren Explosion jederzeit einen Flächenbrand auslösen könnte«. In Afghanistan kehrt keine Ruhe ein; von »Retalibanisierung« und »Bürgerkrieg« gegen die Besatzer ist die Rede. Beängstigend brodele es in Pakistan. Die in Irak im Ergebnis des USA-Krieges ausgebrochenen Rivalitäten mit der Gefahr des Staatszerfalls drohen die gesamte Region zu destabilisieren. Das Fatale sei, so Nirumand, dass sich die USA ohne schlimmste Folgen aus dem Irak weder zurückziehen noch dort bleiben könnten. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Neues Deutschland mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 07.02.2008 , 10:29 Uhr |    "DAS HAUS AN DER MOSCHEE": Mullahs und Marxisten Alles beginnt mit dem Mann auf dem Mond. Schahbal, Spross einer einflussreichen und frommen Familie, die seit Jahrhunderten das Haus an der Moschee in einer nordiranischen Stadt bewohnt und Imam und Moazzen stellt, will unbedingt im Fernsehen live verfolgen, wie der kleine Schritt des Astronauten Armstrong zum gigantischen Sprung für die Menschheit wird. Doch weil die Mullahs aus Qom in Flimmerkisten Teufelszeug und in Amerikanern Gottlose sehen, muss der Fernsehabend mit den beiden Onkeln, dem Imam Alsaberi und Agha Djan, dem Patriarchen der Familie, eben heimlich stattfinden. (sVy)» Lesen Sie weiter auf FAZ.net mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 01.02.2008 , 09:47 Uhr |    Man kann Kader Abdolah wirklich nicht absprechen, dass ihm ein reicher, spannungsgeladener Stoff zur Verfügung steht. Die iranische Zeitgeschichte mit ihren Verwerfungen und Umschwüngen, in ihrer zwischen Leidenschaft und Extremismus liegenden Suche nach der eigenen Identität, muss jedem Autor, dem es um die großen Themen geht, wie gerufen kommen. Der 1954 im Iran geborene, seit 1988 in Holland lebende und auf Niederländisch schreibende Abdolah hatte schon in seinem Roman „Die geheime Schrift“ die iranische Geschichte der letzten Jahrzehnte auf die Ereignisse in einem abgelegenen Dorf heruntergebrochen. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Tagesspiegel mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 27.01.2008 , 09:48 Uhr | |  | Statistik 279 User online 0 Mitglieder 279 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 1506 Gäste Letzte 24 Stunden 2 Mitglieder 32589 Gäste |