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Berlin 19:26 - Tehran 20:56 - Los Angeles 10:26 Freitag, 21.11.2008
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BAHá'I-GEMEINDE SETZTE IM KURPARK GEDENKSTEIN ZU EHREN VON ABDU'L BAHá
Eine beispielhaft tolerante Religion
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Schrein Baha'ullahs in Bahji/Akka, Israel (Foto: Wikipedia)
Bad Mergentheim - "Dies ist ein herrlicher Ort, die Atmosphäre hat eine äußerst günstige Wirkung auf Kranke. Die Umgebung ist lieblich und tut dem Auge gut." So äußerte sich Abdu'l-Bahá bei seinem Besuch in Bad Mergentheim am 7. und 8. April 1913 über dessen Einrichtungen und Umgebung. Exakt zum Jahrestag wurde im Rahmen eines Festaktes durch OB Dr. Lothar Barth und durch die Bahá'i-Gemeinde Bad Mergentheim im Kurpark ein Gedenkstein enthüllt, der an diesen Besuch Abdu'l-Bahás in der Kurstadt erinnert.

Abdu'l-Bahá (geboren am 23. Mai 1844 in Teheran, verstorben am 29. November 1921 in Haifa/Palästina) ist der älteste Sohn von Bahà'u'llah, dem Stifter der Bahá'i-Religion. Nach dem Tod seines Vaters wurde Abdu'l-Bahá testamentarisch als Ausleger der offenbarten Schriften Bahà'u'llahs eingesetzt, ein in der Religionsgeschichte einzigartiges Amt, welches er in tiefer Demut und uneingeschränktem Dienst an Gott und dem Menschen sein Leben lang wahrnahm.

Als Abdu'l-Bahá nach langer Haft und Verbannung die Freiheit erlangte, bereiste er für drei Jahre Ägypten, Amerika und Europa, wo er für einen Monat auch Deutschland besuchte. Dabei führte ihn von Stuttgart aus der Weg nach Bad Mergentheim. Abdu'l-Bahá folgte damit einer Einladung von Kommerzienrat Albert Schwarz, Bankier und Förderer des Kurbades sowie einem der ersten Bahá'i in Deutschland Abdu'l-Bahá war sowohl von der Umgebung als auch von den Kureinrichtungen beeindruckt. Er versammelte Ärzte und Direktoren der Kureinrichtungen, lobte diese für ihre Tätigkeiten, die für die kranken Menschen von sehr großem Wert sei, und ermahnte sie zur äußersten Pflichterfüllung sowie Gewissenhaftigkeit in ihrer großen Verantwortung.

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(pi) Quelle: Fränkische Nachrichten
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Veröffentlicht:
Dienstag, 10.04.2007 , 08:37 Uhr
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