
An keinem anderen Reisetag haben wir uns so köstlich amuesiert wie am Freitag! Mittags waren wir in einem Lehmhotel in der Yazder Altstadt, einem ehemaligen vornehmen Herrenhaus. Neun aus unserer Gruppe beschlossen, dort zu essen - indisch. Der Blick aus dem Restaurant ging auf einem Innenhof mit einem Wasserbecken und Bäumen, die Luft war mild, das Essen hervorragend und die Stimmung auch ohne Alkohol glänzend.
Dann fuhren wir neun in drei Taxis zu einem kleinen ummauerten Park. Im dortigen Cafe gab es zu meinem grossen Kummer zwar keine Wasserpfeife, dafür aber starken Tee und Datteln. Bald kamen eine Mutter, ihre hübsche Tochter und deren Freundinnen und setzten sich zu uns. Der "Fototermin" konnte beginnen. Die Iranerinnen setzten sich wagemutig zwischen unsere Herren (in Iran eigentlich streng verboten) und unter Gekicher und Gelächter wurden zahllose Gruppenbilder in Dutzenden Variationen geknipst.
(sVy)» Lesen Sie weiter auf NZZ