|  | | Berlin 03:29 - Tehran 04:59 - Los Angeles 18:29 | Dienstag, 14.10.2008 |  Jetzt wo Sex in the City der Film rausgekommmen ist, habe ich meine alten Sex in the City DVDs rausgesucht und die kompletten Staffeln noch einmal gesehen. Dadurch habe ich viel über Beziehungen und über Sex in the City, diesmal aber über Sex in Teheran nachgedacht, und mir ist aufgefallen, dass das Leben in Teheran nicht anders ist als in New York. Frauen sind emanzipiert und nehmen sich was sie möchten, Tief in ihrem Inneren suchen sie aber doch alle nach der großen Liebe und nach der Stabilität und der Geborgenheit einer Ehe. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 14.08.2008 , 10:11 Uhr |     Anmerkung der Redaktion: Bezugnehmend auf den geschichtsverdrehenden Artikel von Matthias Schulz auf Spiegel-Online, setzen wir eine offene Replik ins Magazin, die die offensichtlich vorsätzliche Schlampigkeit in der Recherche von Herrn Schulz einerseits und die offensichtliche „Verdrängung der redaktionellen Pflichten“ der Spiegel-Online Redaktion andererseits zur Schau stellen wird. Sehr geehrter Herr Schulz, auch wenn der letzte Shah Persiens den Kyros-Zylinder politisch einsetzte, bedeutet dies per se keine Entwertung eines antiken Textes. Als der Zylinder 1878 in Babylon (nicht in Persien übrigens) gefunden wurde, war der Shah noch nicht mal geboren. Die Authentizität des Schriftstücks an sich ist sichergestellt. Da kann man gewiss nicht von einer geschichtsverdrehenden Fälschung sprechen. mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 13.07.2008 , 18:23 Uhr |    Bericht zur Iran-Konferenz des »Mideast Freedom Forum Berlin« von Ali Fathollah-Nejad Am ersten Mai-Wochenende fanden in Berlin zwei historisch anmutende Kongresse statt. Zum einen versammelte sich an der Humboldt-Universität eine Schar von insgesamt 1.600 überwiegend jungen Menschen aus ganz Europa, um mit prominenten internationalen Gästen die Ereignisse des turbulenten Jahres 1968 zu diskutieren und zu reflektieren. Zum anderen lud unweit davon das »Mideast Freedom Forum Berlin e.V. (MFFB)« in das noblere, durch einen Sicherheitsdienst behütete, Auditorium Friedrichstraße ein, um mit circa 400 Teilnehmern zum Thema „Business as usual? Das iranische Regime, der Heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion“ zu debattieren. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 04.06.2008 , 00:02 Uhr |     (Von Peymanian) Ein Lehrer fragte mich bezüglich der Rubrik "Persianality", warum ich hinter diesem Thema Aktualität sehe, denn diese alten Ereignisse werden in der Schule nur kurz angeschnitten. Ich würde zunächst gerne eine schnelle Geschichte erzählen und aus der Aktualität heraus meine Antwort überwiegend "sportlich" halten: 1998 nahm die iranische Fußballmannschaft zum ersten Mal nach der Islamischen Revolution an einer Weltmeisterschaft teil. Doch bevor die Mannschaft soweit war, musste sie sich qualifizieren. Das letzte Spiel hatte sie gegen Australien. mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 29.03.2008 , 00:38 Uhr |     (Von Sherry) Wir schreiben das Jahr 2008. Die Menschen sprechen von "großen Fortschritten" und "sozialer Evolution". "Menschenrechte" werden in fettgedruckter Schrift plakativ und hoch gepriesen an unsere Hochhäuser gepflastert, hinter deren Wänden eine alte, verlassene Mutter schon viele Tage tot in ihrem Erbrochenen liegt, bis der penetrante Verwesungsgeruch den Nachbarn belästigt. Ja, belästigt. Darin sind die kleinkarierten Mitgenossen hier ganz gut: Den Zeigefinger zu erheben, wenn sie sich belästigt fühlen, aber konsequent wegzuschauen, wenn eine junge Frau in der S-Bahn von einem Betrunkenen vergewaltigt wird. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 25.03.2008 , 23:07 Uhr |     Dieser Artikel ist mit Abstand der erbärmlichste aller Broder Artikel zum Thema Iran. Bisher konnte ich seinen Texten mit einem Schmunzeln begegnen, das ist mir aber dieses Mal nicht möglich. Ich bin fassungslos darüber, dass er offenbar nicht einmal einem erfahrenen Redakteur vorgelegt werden musste, bevor er veröffentlicht wird. Und ich kann nicht glauben, in welche Richtung der Spiegel hinsichtlich der Iran Berichte abdriftet. Stimmt es wirklich, was Navid Kermani offen über die Spiegel Redaktion sagte? Wie kann so ein entsetzlich gefärbter und unsachlicher Text es schaffen, in diesem so häufig besuchten Magazin zu erscheinen? Ist die Spiegel Redaktion wirklich derartig uninformiert über das ambivalente Thema Iran? Oder hat es der Spiegel tatsächlich nötig, mit Axel Springer Werken zu konkurrieren? Wie wäre es mit der Übernahme der Bildzeile "Der Hitler von Teheran"? mehr... |  Veröffentlicht: Mittwoch, 05.09.2007 , 21:29 Uhr |     Qom. Beim Hören dieses Namens kommt wohl jedem etwas anderes in den Sinn. Dem einem fallen die schmackhaften Süßigkeiten ein, dem anderen „Hozeye Elmiyye“, die Mullahfabrik, die unermüdlich seit jeher Mullahs produziert. Kleine, große, moderate und fanatische, unbedeutende bis allmächtige Mullahs. Während dem einem der schöne Salzsee in den Sinn kommt, denkt der andere an die Schwester des achten Imams der Schiiten, Fatima, die dort begraben sein soll. Einigen mag auch der feine Teppich mit Landschaften oder Jagdszenen in den Sinn kommen, der Großteil aber wird den Gedanken an Ayatollah Khomeini, der dort gelebt, gelernt und unterrichtet hatte, nicht verdrängen können. So ist die paradoxe Stadt Qom schwarz-weiß wie die Turbane der Mullahs. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 19.04.2007 , 13:12 Uhr |     (Von Sherry) Atomkrise? "Geisel"-Drama (GEISEL Drama?), "Nicht ohne meine Tochter" und "300"? Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, ist flach, plump, ohne jegliche tiefere Moral und heißt schlicht und einfach "300". Snyders Kino-"Knüller" "300" hat die persische Seele zutiefst verletzt. Wo bei jeder anderen Volksgruppe oder Nation ein Aufschrei nachvollziehbar gewesen wäre bei solch' grotesken Darstellungen einer alten Hochkultur; und selbst andere Nationen in die Empörung mit eingestimmt hätten, stößt der Aufschrei der Iraner auf Unverständnis - selbst in den eigenen Reihen. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 10.04.2007 , 15:20 Uhr |     Anmerkung der INN-Redaktion: Diesen Brief schrieb ein INN-User namens "Kimiagar" der Spiegel-Online Redaktion. Er spricht die Probleme des Iran-Konflikts aus einer Perspektive an, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Sehr geehrte Damen und Herren, das Regime in Teheran hält seit einigen Tagen 15 britische Matrosen und Soldaten fest. Mich haben die heftigen Reaktionen der Europäer verwundert. Abgesehen davon, ob die Briten wirklich ins Hoheitsgebiet Irans eingedrungen sind oder nicht, verurteilen alle demokratisch denkende Iraner/Innen die Vorführung der Gefangenen. Die Grenzen in dieser schwierigen Region sind allerdings durch den Vertrag von 1975 geklärt. Dafür musste man eine unabhängige Instanz für die Aufklärung beauftragen. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 06.04.2007 , 10:46 Uhr |     Die 23jährige Diktatur eines der brutalsten Despoten der Welt ist im Morgengrauen des 31. Dezember zu Ende gegangen. Der Diktator von Bagdad war schließlich mit Hilfe jener zu Fall gebracht worden, die ihn etwa ein Jahrzehnt, in den 80er Jahren bis zu seinem Überfall auf Kuwait im August 1990, massiv unterstützt hatten. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 18.01.2007 , 11:48 Uhr |  Selbst zum Sterben müsste man prominent sein. In diesen Tagen spricht jeder über die Hinrichtung Saddam Husseins. Als er frohen Mutes alle Hände zu tun hatte, unschuldige Menschen zu massakrieren, war er höchst uninteressant. Selbst er hat einen fairen Prozess bekommen. Heute ein dutzend Menschensöhne mehr oder weniger, das berührte ihn herzlich wenig. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 08.01.2007 , 01:06 Uhr |     Wissen Sie, was es bedeutet, in Farben gefangen zu sein? Das fragt Delara Darabi. Die Gefangene bin ich, erklärt die 20-Jährige, eine zum Tode verurteilte junge Frau aus der Stadt Rasht im Norden Irans. Bereits seit meinem vierten Lebensjahr pflegte ich mein Leben mit den Farben zu teilen, bis ich sie irgendwann durcheinander brachte. Es geschah, als ich 17 wurde. Statt Himmelblau nahm ich knallrot, ich malte grau, obwohl hellblau die richtige Farbe gewesen wäre. Ich habe die Farben verloren und das einzige Porträt, das ich nun vor Augen habe, ist das einer Wand in meiner Zelle. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 31.10.2006 , 14:20 Uhr |     Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinedschad hat kurz nach seinem Amtsantritt die Leugnung des Holocaust zur Untermauerung der Ablehnung der Existenzberechtigung Israels zu einer zentralen Säule seiner Außenpolitik gemacht. Zwar beteuert Ahmadinedschad, dass nicht das Judentum sondern der Staat Israel das heikle Problem der Muslime ist, doch weil der Holocaust vor der Staatsgründung Israels geschehen ist, stigmatisiert er automatisch die Juden als Betrüger, Heuchler und Fälscher. Ist „das Judenproblem“ ein islamisches und „persisches Problem“, fragt sich der Chefredaktor der moderaten iranischen Tageszeitung „Sharq“ Mahmoud Ghoochani. Ghoochani greift auf die historischen Beziehungen zwischen Islam und Juden bzw. Persern und Juden zurück, um Mahmoud Ahmadinedschads Verleugnung des Holocaust diplomatisch und geschickt zu widerlegen (Sharq 01.03.2006). Ein Blick auf diese Historie, weit umfassender als Ghoochanis Ausführungen, soll hier als ein Versuch zur Erhellung dieser Problematik dienen. mehr... |  Veröffentlicht: Mittwoch, 23.08.2006 , 22:04 Uhr |     Eine fiktive Antwort von Farschad Keranian für INN. Sehr geehrter Präsident der Islamischen Republik Iran, zunächst einmal bedanke ich mich für Ihre Mühe, mir einen Brief zu schreiben. Obwohl ich weiss, dass Sie nicht die Nummer eins, aber auch nicht die Nummer zwei im Staate sind, und somit der Brief nicht von Ihnen stammen kann, antworte Ich Ihnen trotzdem, da sicherlich die genannten Mächtigen auf eine Antwort gespannt sein dürften. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 18.05.2006 , 12:55 Uhr |    (Von Araz für Iran-Now Network) INN: Eine Begegnung mit Shirin Ebadi, Friedensnobelpreisträgerin, Anwältin, Schriftstellerin. Ein persönlicher Bericht von Araz. Unglaublich, eine Riesenschlange. Zu meinem Erstaunen, stelle ich fest, dass mehr Deutsche zu der Lesung im Kulturkaufhaus Dussman gekommen sind, als Iraner. Und dann auch zum größten Teil Frauen. Ich frage mich, während ich die Menschenmenge beobachte, was für Erwartungen die deutschen Frauen an Shirin Ebadi haben. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 02.05.2006 , 02:40 Uhr | |  | Statistik 160 User online 0 Mitglieder 160 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 1252 Gäste Letzte 24 Stunden 1 Mitglied 43053 Gäste |