| |  | | Berlin 11:07 - Tehran 12:37 - Los Angeles 02:07 | Mittwoch, 08.09.2010 | (Von Sherry) Atomkrise? "Geisel"-Drama (GEISEL Drama?), "Nicht ohne meine Tochter" und "300"? Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, ist flach, plump, ohne jegliche tiefere Moral und heißt schlicht und einfach "300". Snyders Kino-"Knüller" "300" hat die persische Seele zutiefst verletzt. Wo bei jeder anderen Volksgruppe oder Nation ein Aufschrei nachvollziehbar gewesen wäre bei solch' grotesken Darstellungen einer alten Hochkultur; und selbst andere Nationen in die Empörung mit eingestimmt hätten, stößt der Aufschrei der Iraner auf Unverständnis - selbst in den eigenen Reihen. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 10.04.2007 , 15:20 Uhr |    Anmerkung der INN-Redaktion: Diesen Brief schrieb ein INN-User namens "Kimiagar" der Spiegel-Online Redaktion. Er spricht die Probleme des Iran-Konflikts aus einer Perspektive an, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Sehr geehrte Damen und Herren, das Regime in Teheran hält seit einigen Tagen 15 britische Matrosen und Soldaten fest. Mich haben die heftigen Reaktionen der Europäer verwundert. Abgesehen davon, ob die Briten wirklich ins Hoheitsgebiet Irans eingedrungen sind oder nicht, verurteilen alle demokratisch denkende Iraner/Innen die Vorführung der Gefangenen. Die Grenzen in dieser schwierigen Region sind allerdings durch den Vertrag von 1975 geklärt. Dafür musste man eine unabhängige Instanz für die Aufklärung beauftragen. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 06.04.2007 , 10:46 Uhr |    Die 23jährige Diktatur eines der brutalsten Despoten der Welt ist im Morgengrauen des 31. Dezember zu Ende gegangen. Der Diktator von Bagdad war schließlich mit Hilfe jener zu Fall gebracht worden, die ihn etwa ein Jahrzehnt, in den 80er Jahren bis zu seinem Überfall auf Kuwait im August 1990, massiv unterstützt hatten. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 18.01.2007 , 11:48 Uhr | Selbst zum Sterben müsste man prominent sein. In diesen Tagen spricht jeder über die Hinrichtung Saddam Husseins. Als er frohen Mutes alle Hände zu tun hatte, unschuldige Menschen zu massakrieren, war er höchst uninteressant. Selbst er hat einen fairen Prozess bekommen. Heute ein dutzend Menschensöhne mehr oder weniger, das berührte ihn herzlich wenig. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 08.01.2007 , 01:06 Uhr |    Wissen Sie, was es bedeutet, in Farben gefangen zu sein? Das fragt Delara Darabi. Die Gefangene bin ich, erklärt die 20-Jährige, eine zum Tode verurteilte junge Frau aus der Stadt Rasht im Norden Irans. Bereits seit meinem vierten Lebensjahr pflegte ich mein Leben mit den Farben zu teilen, bis ich sie irgendwann durcheinander brachte. Es geschah, als ich 17 wurde. Statt Himmelblau nahm ich knallrot, ich malte grau, obwohl hellblau die richtige Farbe gewesen wäre. Ich habe die Farben verloren und das einzige Porträt, das ich nun vor Augen habe, ist das einer Wand in meiner Zelle. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 31.10.2006 , 14:20 Uhr |    Der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinedschad hat kurz nach seinem Amtsantritt die Leugnung des Holocaust zur Untermauerung der Ablehnung der Existenzberechtigung Israels zu einer zentralen Säule seiner Außenpolitik gemacht. Zwar beteuert Ahmadinedschad, dass nicht das Judentum sondern der Staat Israel das heikle Problem der Muslime ist, doch weil der Holocaust vor der Staatsgründung Israels geschehen ist, stigmatisiert er automatisch die Juden als Betrüger, Heuchler und Fälscher. Ist „das Judenproblem“ ein islamisches und „persisches Problem“, fragt sich der Chefredaktor der moderaten iranischen Tageszeitung „Sharq“ Mahmoud Ghoochani. Ghoochani greift auf die historischen Beziehungen zwischen Islam und Juden bzw. Persern und Juden zurück, um Mahmoud Ahmadinedschads Verleugnung des Holocaust diplomatisch und geschickt zu widerlegen (Sharq 01.03.2006). Ein Blick auf diese Historie, weit umfassender als Ghoochanis Ausführungen, soll hier als ein Versuch zur Erhellung dieser Problematik dienen. mehr... |  Veröffentlicht: Mittwoch, 23.08.2006 , 22:04 Uhr |    Eine fiktive Antwort von Farschad Keranian für INN. Sehr geehrter Präsident der Islamischen Republik Iran, zunächst einmal bedanke ich mich für Ihre Mühe, mir einen Brief zu schreiben. Obwohl ich weiss, dass Sie nicht die Nummer eins, aber auch nicht die Nummer zwei im Staate sind, und somit der Brief nicht von Ihnen stammen kann, antworte Ich Ihnen trotzdem, da sicherlich die genannten Mächtigen auf eine Antwort gespannt sein dürften. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 18.05.2006 , 12:55 Uhr |    (Von Araz für Iran-Now Network) INN: Eine Begegnung mit Shirin Ebadi, Friedensnobelpreisträgerin, Anwältin, Schriftstellerin. Ein persönlicher Bericht von Araz. Unglaublich, eine Riesenschlange. Zu meinem Erstaunen, stelle ich fest, dass mehr Deutsche zu der Lesung im Kulturkaufhaus Dussman gekommen sind, als Iraner. Und dann auch zum größten Teil Frauen. Ich frage mich, während ich die Menschenmenge beobachte, was für Erwartungen die deutschen Frauen an Shirin Ebadi haben. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 02.05.2006 , 02:40 Uhr |    ...warum mussten die Frauen verjagt werden? (Von F. Keranian und P. Moghim für Iran-Now) Iran-Now: Warum musste eine friedliche Demonstration von einigen Hundert Menschen zum Gedenken an den Weltfrauentag durch Sicherheitskräfte aufgelöst werden? Wie kann ein Regime, das sich seiner Legitimation sicher ist, derart in Panik geraten? Wieso ist denn so ein für Menschen- und Frauenrechte bedeutendes wie auch suspektes Ereignis keine Erwähnung in der deutschen Presse wert? Haben es diese freiheitfordernden Männer und Frauen nicht verdient einen Iran zu repräsentieren, der mehr aus dem Volk besteht als aus einer kleinen weltfremden Herrscherkaste? Das vorgefallene Ereignis ist von großer Bedeutung um den heutigen Iran zu verstehen. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 24.04.2006 , 17:10 Uhr |    SHERRY ANTWORTET OMID NOURIPOUR: Ich will Dir glauben Lieber Omid, eigentlich ist das Schreiben für mich wie Atmen oder wie "Âb khordan" (Wasser trinken) - aber diesmal habe ich es vor mich hingeschoben. Ich habe überlegt, woran das liegen könnte; und erst vorhin ist es mir bewusst geworden - und nur deshalb kann ich jetzt schreiben: Vielleicht will ich nicht herausfinden, wer wir sind. Vielleicht will ich nicht erfahren, dass das, was wir heute sind, nicht einmal annähernd das ist, was einer der großen Wiegen der Zivilisation würdig wäre. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 24.04.2006 , 17:10 Uhr |    (Von Omid Nouripour für Iran-Now) Iran-Now: Omid Nouripour wurde am 8. Dezember 2002 auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Hannover in den Bundesvorstand von Bündnis 90 / Die Grünen gewählt. Im August 2005 gab er Iran-Now ein Interview, in dem er als der erste Iraner vorgestellt worden ist, der die Chance hatte, in den deutschen Bundestag einzuziehen. In diesem folgenden persönlichen, dennoch öffentlichen Briefwechsel mit Sherry bezieht er sich auf ihren Artikel "Vom gescheiterten Versuch, iranisch zu sein: Wer sind wir?" und versucht mit ihr zusammen eine Antwort zu finden. Wer sind wir? Liebe Sherry, mehr... | Veröffentlicht: Montag, 24.04.2006 , 17:10 Uhr |    (Von Sherry für Iran-Now Network) INN: In den deutschen Medien ist der Streik der Busfahrer und die brutale Verhaftung von Menschen, die sich gegen die Islamische Republik Irans auflehnten, nicht zu finden - geschweige denn ein Bericht darüber, was den Insassen für Demütigungen und Folter bevorstehen, damit sie niewieder "zuviel reden". Nicht einmal eine Meldung am Rande ist sie wert, vielleicht in der Unterkategorie der Unterkategorie der Unterkategorie der Unterkategorie der "Internationelen Nachrichten"? - Nein. Stattdessen wird der Dacheinsturz in Polen erwähnt und im Nachhinein zur Entspannung die neue Frisur von Bill von Tokio Hotel diskutiert. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 24.04.2006 , 17:10 Uhr |    VOM GESCHEITERTEN VERSUCH, IRANISCH ZU SEIN: Wer sind wir? (Von Sherry) Jeder Exil-Iraner, jede Exil-Iranerin hat eine persönliche, traurige Geschichte zu hüten. Gründe, warum er mit seiner Familie nicht in Teheran, Shiraz, Esfahan, Tabriz etc. lebt, sondern in der Fremde. Jeder hat ein Schlüsselerlebnis zu schildern, das ihn dazu bewog, mit nichts in den Händen, außer den eigenen Kindern und den Abschiedstränen der Verwandten im Gepäck, ins Ausland zu fliehen und in einem schwindelerregenden Karussel aus Heimweh, fremder Kultur und frustrierender Sprachbarrieren eine neue Existenz aufzubauen. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 24.04.2006 , 17:10 Uhr |    Am Donnerstag, den 12.01.2005 war es also soweit: Nach zweijährigem Ringen mit der Teheraner Führung um das iranische Atomprogramm soll die Geduld des EU-Trios zu Ende sein. Die Außenminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs kündigten in Berlin an, eine Sondersitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) einzuberufen und diesem zu empfehlen, den UN-Sicherheitsrat einzuschalten. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 24.04.2006 , 17:10 Uhr | |  | Statistik 277 User online 0 Mitglieder 277 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 1473 Gäste Letzte 24 Stunden 2 Mitglieder 32587 Gäste |