
Ahmadinedschad trifft am Donnerstag (14.8.) zum Staatsbesuch in Istanbul ein. Thema ist auch die mögliche Zusammenarbeit im Energiesektor. Die Türkei muss sich neue Versorgungswege für Öl und Gas erschließen und muss dabei heikle Balancen wahren.
Protokollarisch ist es zwar nur ein Arbeitsbesuch, aber politisch ist die Visite, zu der Irans Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad an diesem Donnerstag in Istanbul erwartet wird, hoch brisant. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die türkisch-iranische Zusammenarbeit im Energiesektor – ein Thema, das durch die aktuelle Kaukasuskrise besondere Bedeutung bekommt. Der Konflikt zwischen Russland und Georgien zeigt der Türkei, dass sie sich neue Versorgungswege für Öl und Gas erschließen muss, wenn sie ihre Position als Energie-Korridor zwischen Mittelasien und Europa sichern will.
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