
BAKU (Aserbaidschan), 04. September (RIA Novosti). Iran spricht sich gegen den Bau einer Gasleitung über den Boden des Kaspischen Meeres aus, weil dies das Ökosystem des Gewässers beeinträchtigen könnte.
Dies gab der iranische Vizeaußenminister Mehdi Safari am Donnerstag nach der 23. Sitzung der Sonderarbeitsgruppe zur Festlegung des rechtlichen Status des Kaspischen Meeres bekannt.
Der Diplomat verwies darauf, dass die Energieressourcen auch über Iran und Russland befördert werden können, berichtet die Nachrichtenagentur Novosti-Aserbaidschan.
Er teilte mit, dass der dritte Gipfel der Anrainerstaaten des Kaspischen Meers zur Festlegung des rechtlichen Status des Kaspischen Meeres im Oktober/November dieses Jahres in Aserbaidschan stattfinden solle.
Alle Seiten möchten den Status möglichst schnell festlegen, sagte er vor Journalisten.
Ihm zufolge kann dieses Problem aber nicht nur auf einer Sitzung gelöst werden.
„60 bis 70 Prozent aller Fragen sind bereits erörtert. Darunter Fragen bezüglich der Energiewirtschaft und des Entwurfes der Konvention über den rechtlichen Status des Kaspischen Meeres“, sagte Safari.
Mit freundlicher Genehmigung von RIA Novosti