
Sie kämpft für die Rechte der Frauen und Kinder. Die iranische Juristin Schirin Ebadi musste ihren Beruf aufgeben, erhielt Morddrohungen, saß mehrfach im Gefängnis. Aber sie hat sich nie entmutigen lassen. Die Evangelische Akademie Tutzing verleiht ihr heuer den Toleranzpreis.
Schirin Ebadi kommt 1947 in Teheran zur Welt, studiert Jura im Iran und in Frankreich und wird die erste weibliche Richterin im Iran. Bis die Mullahs den Schah stürzen. Als sie 1979 die Islamische Republik Iran ausrufen, muss Ebadi ihr Richteramt niederlegen. Sie darf jedoch weiterhin als Anwältin arbeiten, außerdem hält sie Seminare an der Teheraner Universität. Seit ihrem Berufsverbot engagiert sich die inzwischen 61-Jährige besonders für die Rechte der Frauen und Kinder.
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