
Die strategische Allianz zwischen Damaskus und Teheran ist dem Westen suspekt. Dennoch rücken die beiden ausgegrenzten Staaten näher zusammen. «Hier fühlt man sich wie in Teheran», sagt ein Händler nahe des Grabmals von Sayyda Ruqayya in der Altstadt von Damaskus, während eine grosse iranische Touristengruppe sich in der engen Gasse an ihm vorbeischlängelt. Der Uhrmacher auf der anderen Seite hat Mühe, sich auf Englisch auszudrücken, Farsi geht ihm leichter von der Zunge. Und der Verkäufer im nächsten Laden preist seine Waren nicht nur auf Persisch an, er hat sie auch in iranischer Währung angeschrieben.
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