Die iranische Frauenrechtlerin Shadi Sadr ist der Ansicht, dass sich Demokratie und Menschenrechte im Iran durchsetzen lassen. Sie glaube an einen demokratischen und freiheitlichen Iran, sagte Sadr.Jürgen König: Miss Sadr, in einer Woche wird im Iran ein neuer Präsident gewählt, der amtierende Präsident Ahmadinedschad, 52 Jahre alt, er ist auf Wahlkampftouren, gilt bei diesen Wahlen auch als Favorit. Sein schärfster Konkurrent ist der frühere Ministerpräsident Mir-Hossein Moussavi, 67 Jahre alt. Was erwarten Sie von diesen Wahlen?
Shadi Sadr: Also das ist jetzt noch schwer zu sagen, ob Ahmadinedschad oder Moussavi gewinnen werden, denn die Wahlkampagnen verlaufen sehr nah beieinander. Aber was ich gerne sagen möchte, ist, dass egal wer von den beiden gewinnt, diese Wahlen ein sehr faszinierendes Element haben.
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