Andere Menschen schreiben ihre Erlebnisse ins Tagebuch, der Deutsch-Iraner Mohsen (Navid Akhavan) strickt aus selbsttherapeutischen Gründen am „Schal meines Lebens“. Und das Leben hält für den schmächtigen 29-Jährigen viele Prüfungen bereit. Mohsen, der kein Blut sehen kann, soll das Schlachterhandwerk erlernen und in Köln die Fleischerei seines Vaters (Michael Niavarani) übernehmen. Beim Versuch, den elterlichen Betrieb auf, nun ja, unblutige Weise zu retten, landet Mohsen im ostdeutschen Kaff Oberniederwalde, in dem Ausländer auf der Sympathieskala zwar unten, aber noch vor „Wessis“ rangieren.
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