Moskau - In Iran ist am Samstag auf der Strecke zwischen der Stadt Mashhad (im Nordosten des Landes) und Teheran ein Passagierzug entgleist. Sieben Passagiere sind getötet, zwölf verletzt worden.
"Im Zug waren insgesamt 50 Fahrgäste, es ist somit möglich, dass die Zahl der Opfer wachsen wird", zitierte die AP den Sprecher der örtlichen Verwaltung, Mohammad Reza Kazemi, der ein Interview für das iranische Fernsehen gewährte.
Zur Unglücksursache werde ermittelt.
Im Februar 2004 hatte sich 20 Kilometer von der Stadt Nishapur entfernt, die wie auch Mashhad in der iranischen Provinz Khorasan liegt, ein anderes großes Eisenbahnunglück ereignet. Zwei Güterzüge, von denen einer mit Brenn- und Schmierstoffen beladen war, waren damals kollidiert. Die Wagen gerieten in Brand. Das Feuer zerstörte Häuser in drei umliegenden Dörfern, wobei 315 Menschen ums Leben kamen und 460 verletzt wurden. 90 Menschen gelten seitdem als vermisst.
Quelle: RIA Novosti